Podiumsdiskussion2007 PDF Drucken E-Mail

Printausgabe vom 18.10.2007                                               

Schülerrat kritisiert Unterrichtsgarantie plus

Der neue Kreisschülerrat: (untere Reihe von links) Stefan Held, Christoph Ulandowski und Simon Rees; (mittlere Reihe von links) Alexandra Simovic, Alexandra Gelbke, Matthias Hille, Lukas Balbach; (obere Reihe von links) Theresa Friedrich, Elias Spiekermann und Jonas Eichmann. Foto: NNP

Limburg-Weilburg. Der Kreisschülerrat hat die „Unterrichtsgarantie plus“ der hessischen Landesregierung kritisiert. „U-plus ist in den meisten Schulen des Kreises umgesetzt worden, die eingesetzten U-plus-Kräfte halten sich aber oft nicht an die Arbeitsvorschläge der Fachlehrer, so dass keine“, Lehrinhalte vermittelt werden können heißt es in einer Pressemitteilung des Schülerrats. Das Gremium empfiehlt, dass alle U-plus-Kräfte vor ihrem Einsatz an den Schulen eine pädagogische Ausbildung erhalten. Vor allem solle dies das Durchsetzungsvermögen der U-plus-Kräfte stärken. „An vier Schulen ist die Unterrichtsgarantie plus kaum bis gar nicht umgesetzt, jedenfalls merken die Schüler nichts davon, da immer noch Stunden ausfallen“, bemängelt der Schülerrat weiter. Er empfiehlt, das Programm der Landesregierung auf die 5. bis 9. Klassen zu beschränken und die Jahrgangsstufe 10 aus dem System herauszunehmen.

 

 
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